Einladung

Donnerstag, 09.06.2022 19.00 Uhr

Jüdisches Welterbe am Rhein

Die Gemeinden Speyer, Worms und Mainz

Dr. Susanne Urban

Ab dem 10. Jh. lassen sich Juden in Speyer, Worms und Mainz nieder. Sie bauen Synagogen, errichten Frauenschulen und monumentale Ritualbäder, diskutieren in Lehrhäusern und feiern in Gemeindezentren. Sie beerdigen ihre Toten auf Friedhöfen, die bis heute wie ein offenes Buch von Rabbinern und weisen Frauen, Wohltäterinnen und einfachen Gemeindemitgliedern berichten. Die Juden in den nach den hebräischen Städtenamen Schpira, Warmaisa und Magenza benannten SchUM-Gemeinden setzen architektonische Maßstäbe und werden Vorbilder für andere Gemeinden. Ihre Gelehrsamkeit und Gesänge, ihre Gebetsbücher und moralische Leitfäden sind, ebenso wie die Legende des Golems, prägend für die kommenden Jahrhunderte. Der reich bebilderte Vortrag wird sich all diesen Facetten nähern und Sie mitnehmen auf eine Reise durch Zeiten und Räume, die das Judentum in Europa langfristig prägte.

Dr. Susanne Urban, Projektleiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen an der Universität Marburg. Bis Ende 2021 Geschäftsführerin des SchUM-Städte e.V., vorher Stationen in den Arolsen Archives, in Yad Vashem und am Jüdischen Museum Frankfurt.

Sie können die Veranstaltung auch online besuchen:

https://us06web.zoom.us/j/81561826349?pwd=eDJtYS8wOUd6aW9qOFlMV2RsOE5VUT09

Meeting-ID: 815 6182 6349
Kenncode: 672552

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14
Mittwoch, 15.06.2022 18.00 Uhr

Reihe: BASISWISSEN JUDENTUM

Jüdische Kulturen

Was ist Aschkenas, was Sefarad? Was heißt “orthodox”? Was sind Chasidim? Wie in jeder Kultur gibt es auch unterschiedliche Entfaltungen von Judentum, gewissermaßen viele Judentümer. Dieser Abend soll einen Überblick über und einige Einblicke in verschiedene jüdische Kulturkreise geben.

Sie können die Veranstaltung auch online besuchen:

https://us06web.zoom.us/j/86748371715?pwd=dXh0bTZxcHdKbE9qSEU4VEovajdGdz09

Meeting-ID: 867 4837 1715
Kenncode: 214308

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14
Freitag, 17.06.2022 18.00 Uhr bis Sonntag, 19.06.2022 13.00 Uhr

JOSEPH DER TRÄUMER (Erstes Buch Mose, aus den Kapiteln 30 bis 50)

Dass einer etwas anders ist, kommt vor. Aber warum ist die Feindschaft zwischen Joseph und seinen Geschwistern in der Bibel so heftig? Weil er lange das einzige Kind seiner Mutter unter lauter Stiefbrüdern ist? Was ist das für ein Glückskind, das überall Erfolg hat und gerade dadurch im Gefängnis landet?

Mitwirkende und besondere Gäste:
Dr. Walid Abdelgawad, Dr. Timotheus Arndt, Simone Berger-Lober, Akademiedirektor Stephan Bickhardt, Jan-Niklas Hörmann, Marion Kahnemann, Professorin Dr. Irmela von der Lühe, Dr. Ruth Röcher, Hildegart Stellmacher

Akademietagung vom 17. bis 19. Juni 2022 in der Reihe Juden und Christen lesen die Bibel

Anmeldung bei der Evangelischen Akadmie z. B. über:

https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/joseph-der-traeumer/

Evangelische Akademie Meißen
Donnerstag, 23.06.2022 19.00 Uhr

Liebling, mein Herz läßt Dich grüßen …

Der Textdichter und Komponist Robert Gilbert

mit zahlreichen historischen Tondokumenten

Dr. Jürgen Schebera Berlin

Sein Name ist kaum noch im öffentlichen Gedächtnis, doch viele seiner Liedtexte für erfolgreiche Schlager, Operetten und Tonfilme sind bis heute im Ohr geblieben: das deutsch-jüdische Allroundtalent Robert Gilbert (1899-1978). Geboren in Berlin, kam er schon Anfang der 1920er Jahre in Kontakt zu Kabarettkomponisten wie Friedrich Hollaender und Werner Richard Heymann, für die er Texte lieferte, ehe dann der frühe musikalische Ufa-Tonfilm seine Domäne wurde und das Traumpaar Lilian Harvey/Willy Fritsch seine Lieder sang. 1933 aus rassistischen Gründen ins Exil gezwungen, lebte er zunächst in Wien und ging 1938 via Paris in die USA. 1949 nach Europa zurückgekehrt, begann dort alsbald die zweite Karriere des Robert Gilbert, mit kongenialen deutschen Textübertragungen amerikanischer Erfolgsmusicals von „My Fair Lady“ bis hin zu „Cabaret“.

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14

Programm

Gebetszeiten der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig für das Jahr 2022
Gebetszeiten 2022 (0,6 MB)

Einladungen zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie im Archiv

Zum Anfang der Seite

Beiträge

Pressemitteilungen
Bisherige Pressemitteilungen finden Sie im Archiv

Reihe: Basiswissen
Alle Termine
Sabbat: Folien, erster Teil Folien, zweiter Teil
Jahreskreis: Folien, erster Teil Folien, zweiter Teil
Wegmarken im Leben: Folien, erster Teil Folien, zweiter Teil
Rabbinat: Folien, erster Teil Folien, zweiter Teil
Was ist Tora: Folien, erster Teil Folien, zweiter Teil
Israel: Folien
Was ist koscher: Folien, erster Teil Folien, zweiter Teil
Gebet: Folien, erster Teil Folien, zweiter Teil

Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
Wort der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS) (0,2 MB) „zum Gemeinsamen Weg von Juden und Christen“ vom 23. Juni 2017, im Blick auf das Gedenkjahr 2018 veröffentlicht zusammen mit einem Materialheft „Das Verhältnis von Christen und Juden als Thema kirchgemeindlicher Arbeit“ Das Wort findet sich dort zwischen den Seiten 49 und 50.

Informationen zur synagogalen Leseordnung
Synagogale Schriftlesungen (0,2 MB)

Gedanken Joseph Ratzingers als Papst im Ruhestand Benedikt XVI. zum Verhältnis zu den Juden führten u. a. zu einem Briefwechsel mit dem Wiener Oberrabbiner Arie Folger. Die Zeitschrift Communio stellt die Texte gegenwärtig (2018) im Internet zur Verfügung: GNADE UND BERUFUNG OHNE REUE, BRIEFWECHSEL BENEDIKT XVI. – RABBI ARIE FOLGER. Pressemitteilung zum Besuch einer ORD-Delegation im Vatikan (500 KB) Pressemitteilung des Deutschen Koordinierungsrates zu einem Gespräch in Rom (160 KB)

Erklärungen zu den Beziehungen zum Judentum: Anfang Dezember 2015 veröffentlichten orthodoxe Rabbiner HTML PDF und die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum HTML PDF je eine Erklärung in sieben Punkten.

Manuskripte und Mitschnitte:

  • 2021-09-23 Unbehaust: Podiumsgespräch anlässlich des Sukkot/Laubhütten-Festes
    In der Sukka der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig reden Rabbiner Zsolt Balla, Propst Gregor Giele und Superintendent Sebastian Feydt über die Aufforderung im Dritten Buche Mose, Kapitel 23, Vers 42: „In Hütten sollt ihr wohnen, sieben Tage.“ Wie stellen wir uns heute dieser Aufforderung zur sozialen Solidarität? Modertation: Timotheus Arndt
    Der Abend schließt mit den Psalmen 114 bis 116 und den Schlußverse 118,28–29 aus dem Hallel (Psalmen 113 bis 118), gesungen von Rabbiner Balla. Gespräch Gesang
  • 2019-11-28 Jüdische Identität in der DDR, Rabbinerin Esther Jonas-Märtin, Leipzig PDF
  • 2019-09-26 Juden und Muslime zwischen Konflikt und Symbiose, Professor Dr. Omar Kamil, Leipzig PDF
  • 2019-04-11 Christsein mit Tora und Evangelium. Professor em. Dr. Klaus Wengst, Braunschweig PDF
  • 2014/2015 Ökumenische Bibelwoche: Anmerkungen zum Galaterbrief HTML PDF
  • 2013-04-11 Holocaust und Shoah, „Das Unsagbare sagen“, Dr. Christoph Münz HTML PDF
  • 2012-11-10 Pogromgedenken Predigt Rabbiner Dr. Walter Rothschild PDF
  • 2012-05-03 Verrat an der Erde – Kain und Abel, Chaim Noll PDF
  • 2012-02-16 Ist das Judentum die Mutter oder die Schwester des Christentums? Pater Klaus Gräve, Leipzig PDF
  • 2011-09-11 Pogromgedenken Predigt Pfarrer Wolfgang Raupach-Rudnick PDF
  • 2010-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Alfred Bodenheimer PDF
  • 2010-07-11 Der Wochenspruch zum 6. Sonntag nach Trinitatis ''Jesaja 43,1'' - und wie er verstümmelt wurde HTML PDF
  • 2009-03-08 Predigt am Sonntag Reminiszere zu Mk 12,1-12 HTML PDF
  • 2008-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Eliyahu Schleifer PDF
  • 2008/2009 Ökumenische Bibelwoche: Die Ich-bin-Worte Jesu im Johannesevangelium HTML PDF

Ständiges Angebot der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft

Veranstaltungen mit den folgenden oder anderen Themen können mit Herrn Dr. Arndt (0341-9735414, tarndt@jcha.de) und weiteren Referenten bei der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft (Burgstraße 1–5, 04109 Leipzig, Tel.: 0341-212 009 435, info@jcha.de) vereinbart werden.

Vorträge zu jüdischen Traditionen

Einteilung der Zeit: der jüdische Kalender

Wann beginnt ein Jahr? Was bedeuten Jahreszahlen? Wie kommen die Feste zu ihren Terminen? Wie kommt man von einem Fest zum nächsten? - Mit Hilfe solcher Fragen lässt sich ein Überblick über das Jüdische Festjahr gewinnen; es ist eine Weise, an Stationen der Geschichte zu erinnern, die heute noch Bedeutung haben.

Einteilung der Zeit: Der Sabbat

Arbeiten verboten! - Wie macht man das? Was tut man da? Der Sabbat ist ein Geschenk, ein Zeichen, ein Gewürz, eine Prinzessin. Schließlich wird von ihm gesagt: „Mehr als die Juden ihn gehalten haben, hat er die Juden erhalten.“

Einteilung der Zeit: einzelne Feste

Pesach – das Fest der Befreiung (bei den Christen ist daraus Ostern geworden)
Schawu'ot – die Bundesordnung (bei den Christen heißt es Pfingsten)
Die Zeit unserer Freude: Sukkot (Hüttenfest) und Simchat Tora (Tora-Freude)
Die Hohen Feiertage zu Jahresbeginn: Rosch Ha-Schana bis Jom Kippur
Purim: Das Buch Ester als Festlegende.

Jüdische Liturgie

Funktion und Einrichtung der Synagoge - Die Gebete: Texte und Gebräuche

Beispiele jüdischer Bibelauslegung

Woher hatte Noah Licht in der Arche? Wie hat Abraham zum Glauben gefunden? Warum stotterte Mose? (Einzelheiten nach Vereinbarung)

Zur jüdischen Lebensgestaltung

Leben nach der Tora - Was bedeuten die 613 Gebote der Tora? Judentum: eine Religion des Lernens - Was ist der Talmud: Eine Einführung

Zum Anfang der Seite

Kontakt

Haus der Kirche
Burgstraße 1–5
04109 Leipzig

Bürozeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Telefon: (0341) 2120 09 435
Telefax: (0341) 2120 09 489
E-Mail: info@jcha.de

Spendenkonto

IBAN DE49 3506 0190 1620 4790 86 Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) bitte als Verwendungszweck angeben: JCHA

Vorsitzender: Timotheus Arndt
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Inessa Beznosova, Ida Charnis, Elke Goldstein

Die Jüdische-Christliche Arbeitsgemeinschaft arbeitet als Landeskirchlicher Arbeitskreis in Verbindung mit
anderen christlichen Konfessionen
und den jüdischen Gemeinden in Sachsen.

Auf Anfrage beraten und gestalten wir mit Ihnen
Themen zur Begegnung von Juden und Christen.

Zum Anfang der Seite

Wir arbeiten zusammen mit

der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dresden und
dem Evangelischen Forum und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Chemnitz

In Leipzig befindet sich die Forschungsstelle Judentum das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig

die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig das Ariowitschhaus der Leipziger Synagogalchor Jüdisches Leipzig mit einem Hörrundgang durch Leipzig ReMembering: Jüdische Lebenserinnerungen – ein Netzwerk zur Stadtgeschichte Leipzigs

Zum Anfang der Seite

Wir sind verbunden mit

der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
dem Evangelisch-Lutherischen Zentralverein für Begegnung von Christen und Juden
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
dem Internationalen Rat der Christen und Juden

Zum Anfang der Seite